Komm, wir gehen ins Licht

Weihnachten – Glockenhell

Glockenklang aus weiter Ferne,
Sternenglanz in tiefer Nacht.
Himmelschauend stehen Hirten
bei den Herden auf der Wacht.

Glockenklänge kommen näher,
Laute, Harfe, die da klingt.
Engelschöre, wahre Wonne
ist‘s, was in die Herzen dringt.

Hoch erhoben stehn die Hirten,
immer höher geht ihr Blick.
Staunend, schweigend, Furcht im Herzen,
wissen nicht um das Geschick.

Das Geschick, das Gott gegeben,
wie es schon geschrieben steht:
Seinen Sohn, uns zu erlösen,
Jesus, der stets mit uns geht.

Engel treten an die Pforten,
heben an und sprechen laut:
„Heut sei es der Welt verkündet,
gehet hin, ihr Hirten, schaut.

Gehet hin, es anzubeten,
jenes Kind, so zart und klein.
Denn es ist der Erde Retter,
keiner wird Ihm je gleich sein.

Alle sollen Ihn anbeten,
Er soll euer König sein,
Jesus Christus, der Erlöser,
Er ist Herr, der Herr allein.“

Ja, die Hirten finden‘s Kindlein
also, wie‘s der Engel Wort.
In der Krippe, klein, armselig,
Jesus, König – so ein Ort?

Ja, Er kam nicht wie ein König,
denn Er ist‘s, der dienen will
dieser Erde, allen Kindern,
höret Ihn im Herzen still.

Er will dienen, tut‘s noch immer,
wenn du Ihn willkommen heißt
und Ihm voller Dank und Liebe
einen Platz im Herzen weist.

Doch bedenke, Er will wachsen,
wachse mit Ihm, werde klein.
Trage Demut stets im Herzen,
dann wirst du gesegnet sein.

Dann wird man in deinem Leben,
sehen unsres Heilands Saat.
Reiche Früchte dürfen sprießen,
denn du folgst Ihm in der Tat.

Dann wird man in deinen Augen,
unsren Herrn und Heiland sehn.
Und tagein, tagaus wirst du dann
mit Ihm durch das Leben gehn.

************

Glockenhell

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen