Komm, wir gehen ins Licht

Jugendfrische

Seht die Jugend in den Straßen:
Groß die Worte, Stolz im Blut.
Niemals will das Haupt sie neigen,
und recht echt erscheint ihr Mut.

Eitle Kleidung, eitles Streben,
Jugend weht im Wind der Zeit.
Spaß regiert, doch kaum die Freude,
schnell macht sich manch Frust bereit.

Seht den Zeitgeist, dem sie folgen,
doch die Quelle kennen wir.
Er streut Sand in Jugendherzen,
Bosheit ist sein Elixier.

„Halt“, hör ich von neuer Jugend,
die sich schon zum Licht gewandt.
Diese Jugend will das Leben,
und sie findet Gottes Hand.

„Zeitgeist – fort“, so schallt ihr Rufen,
„weg mit dir, du brichst uns nicht.
Wir steh’n auf den Himmelsstufen,
und wir gehen hin zum Licht.“

Ja, Freund Gröning kam zur Erde,
Jugend, höre, auch für dich.
Damit’s Licht euch Wahrheit werde,
heute, morgen, ewiglich

Reinheit, Liebe, sind sein Zeichen,
geht nur mit ihm, folgt der Spur.
Niemals sollt vom Pfad ihr weichen,
Gott-Erleben, reich und pur.

Rückbesinnung alter Tugend,
wieder hin zum Vaterherz.
Dann ist’s recht, dann blüht die Jugend,
und der Gang geht himmelwärts.

Bruno Gröning, Freund der Seele,
die der junge Körper birgt.
Heilstrom, diese Kraft erwähle,
durch die unser Vater wirkt.

Rückbesinnung alter Werte,
Jugend, das gibt dir den Sinn.
Wahrhaft, ehrlich umgekehrte
Seelen geh’n zum Guten hin,

Echte Frische nicht verloren,
Jugend, die das Dienen liebt,
Jugendfrische, neu geboren,
Demut hat sie, wenn sie gibt.

Echte Frische nicht verloren,
Jugend, wie sie blüht und lacht.
In der Freude, ganz zu leben
in des Vaters hellster Pracht.

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Jugendfrische

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