Komm, wir gehen ins Licht

Die Wanderschaft

Einst wanderte ich heimatlos,
viel Jahre, viele Stunden.
Ich irrte fast wie blind umher,
mein Ziel war mir entschwunden.

Ich ging gebeugt, voll Schmutz und Pein,
dem Kummer ganz ergeben.
So sah ich aber andre auch
und dachte, so sei‘s Leben.

Ich sah mich gleichsam als Kopie
und fühlte mich verloren.
Denn eine Stimme sprach in mir:
So bist du nicht geboren.

Und wieder war das Sehnen da
nach Heimat, Gott, den Seinen.
Es war ein Ahnen, doch wohin?
Und ich begann zu weinen.

Da rief ein Fremder mich herbei,
er bot an, mich zu leiten.
Er sprach zu mir: Ich bin‘s, dein Freund
– zu allen Lebenszeiten.

Mein neuer Freund bot mir auch an,
mit Gott mich zu verbinden.
Das freute mich, mein Glauben wuchs,
das Ziel nun doch zu finden.

Jetzt wandere ich immer noch,
denn ich will vorwärtskommen.
Mein Freund ist dabei Schritt um Schritt
als Helfer hoch willkommen.

Es geht bergauf zur Meisterschaft,
zu Gott, zu wahrem Leben.
Das will ich, wie mein Freund mir rät,
jetzt immerfort erstreben.

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Die Wanderschaft

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