Komm, wir gehen ins Licht

Der Traum

Jüngst träumte ich vom Lebensglück
allhier auf dieser Erde.
Und hoffte, dass es jetzt schon bald
für uns zur Wahrheit werde.

Ich schaute nur noch Dankbarkeit
und Harmonie und Liebe.
Das Glück war hier und überall,
rasch grünten seine Triebe.

Ich spürte reinen Frieden dort,
es gab kein Ausland mehr.
Die Menschheit war einander Freund,
das freute mich gar sehr.

Befreit war dort auch die Natur
von dem Ausbeutungsschmerz.
Und Mensch- und Tier- und Pflanzenwelt,
die lebten Herz an Herz.

Glückseligkeit lag in der Luft
und machte mich so froh.
Mein Herz wurde vor Rührung groß
und brannte lichterloh.

Beim Blick zum Himmel schaute ich
die lichte Engelsschar.
Und plötzlich wusst ich tränennass,
was mir ward offenbar:

Was ich da sah im Traumesblick,
das war schon einmal da.
Und nun erschien das Paradies
mir fast zum Greifen nah.

Doch jäh erlosch der Lichterglanz,
als ich erwachte kaum.
Ganz kummervoll erkannte ich:
Es war doch nur ein Traum.

Doch fest in der Erinnerung
blieb mir ein schmaler Steg
im Herzen, und so weiß ich nun
zum Paradies den Weg.

Freund Gröning reicht nun hier die Hand,
dem, der den Weg begeht.
Er schenkt die Kraft zum Leben dem,
der fest im Glauben steht.

So glaube ich ganz hoffnungsvoll,
dass einst uns wahr wird werden,
was heut ich schau im Traume nur:
Das Paradies auf Erden !

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Der Traum

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