Mein Herz ist voller Poesie

An meiner Tür

Wer klopfet dort an meiner Türe?
Wer klopfet dort an meinem Tor?
Was mag das jetzt für mich bedeuten?
Wer mag es sein, wer steht davor?

Als ich die Türe dann sacht öffne,
da schau ich Ihm ins Angesicht.
Ich schau Sein Lächeln, Seine Augen,
ich seh den Glanz, ich seh das Licht.

Ich spür die Wärme Seines Herzens,
sie spricht zu mir ohne ein Wort.
Er kommt zu mir, kommt mich besuchen,
Er kommt zu mir an meinen Ort.

„Komm doch herein.“ Ich kann nur flüstern,
in meinem Wort liegt banges Flehn.
Ich hoffe so, Er wird eintreten
und niemals, niemals wieder gehn.

Er kommt herein in Seiner Liebe,
der Raum füllt sich mit Wärme an.
Ich bin ergriffen und ich weine:
„Mein Herr, Du hier – beim Bettelmann?“

Da kommt ein Wort von Seinen Lippen,
oder spricht nur Sein großes Herz?
Die Worte schmecken süß wie Honig
und nehmen mir den ganzen Schmerz.

„Für mich bist du mein Kind und Bruder,
ganz unermesslich stets geliebt.
Nimm es nur an in deinem Herzen,
nimm alles, was die Liebe gibt.“

Ich kann nichts sagen voller Rührung
und falle betend auf die Knie:
„O Du mein Herr, o Du mein Alles,
bleib stets bei mir, verlass mich nie.

Mein Haus, mein Herz, es steht Dir offen,
sag Du wohin, ich folge Dir.
Und was Du willst sei auch mein Wille,
o bitte bleib, bleibe bei mir.“

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An meiner Tür

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