Komm, wir gehen ins Licht

Zwanzig Jahre sind vergangen

20 Jahre sind vergangen,
dass der Freund mich zu sich rief.
Ganz gewiss sah er mein Leben,
in dem manches lag recht schief.

Ganz gewiss sah er das Sehnen,
ganz tief drinnen in der Brust.
Ach, ich konnte es nicht fühlen,
hab so vieles nicht gewusst.

Ich ging hin, hatte gelesen,
dort gibt’s Gutes, gibt es Heil.
Ich ging hin, wollte genesen
und vom Guten meinen Teil.

Da saß ich in kleiner Runde,
und ich wurde eingeführt.
Doch ich habe kaum verstanden,
und ich habe nichts gespürt.

Viele Wochen, fast zwei Jahre,
sah ich nicht den Weg zum Glück.
Doch dann endlich wich der Nebel,
und ich fand den Weg zurück.

Bruno Grönings liebes Wirken
ist mir seitdem immer treu.
Stück um Stück sah ich sein Walten,
und mein Leben wurde neu.

Stück um Stück brach er die Ketten,
führt mein Herz ganz in das Licht.
Welch ein Schatz ist seine Freundschaft,
sind die Worte, die er spricht!

Hier darf ich nun Gott begegnen,
Er schien mir einst weit entfernt.
Gerne folg ich Seinen Wegen,
setze um, was ich gelernt.

20 Jahre sind vergangen,
Lebenswende war’s für mich.
Fühle mich ganz neu geboren,
und so war’s auch – sicherlich.

20 Jahre sind vergangen,
viel an Gutem gab die Zeit.
Und mein Herz ist ohne Mauern –
gottverbunden, weich und weit.

Großer Freund, ich will dir danken,
wo wär ich – so ohne dich?
Du hast auch für mich gerungen,
tust es immer noch für mich.

Großer Gott, ich will Dir danken
für den Freund, den Weg zurück.
für die Gnade dieser Stunden,
für Gesundheit, Wachstum, Glück.

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20 Jahre sind vergangen

 

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